In Deutschland bieten derzeit verschiedene Bankgesellschaft Festgeldkonten zu den unterschiedlichsten Konditionen und Laufzeiten an. Hierbei handelt es sich meistenteils um deutsche Bankinstitute, wobei im Laufe der letzten Jahre auch viele ausländische Institute mit Tochterniederlassungen in Deutschland auf den Markt gedrängt sind, mit teils interessanten Konditionen.
Hier ist nicht zuletzt die Bank of Scotland (nicht zu verwechseln mit der RBS) zu nennen. Diese bietet Festgeldkonten an, mit einer Laufzeit ab bereits einem Jahr zu eröffnen. Teilweise sind Zinsen bis zu aktuell 4,40% p.a. (5 Jahre Lfz.) zu erzielen.
Die Banken überbieten sich im Bereich der Festgeldkonten fast täglich mit Zinskonditionen und sogenannten Werbegeschenken, die durchaus auch in Form von Kontoeinlagen (teilweise bis zu 50 Euro Guthaben) erfolgen. So zum Beispiel die Commerzbank, die Festgeldkonten ab einer Einlage von 5000 Euro Anlagesumme offeriert. Dieses bei einer Laufzeit von 12 Monaten mit aktuell 2,1% p.a. in Deutschland. Dafür jedoch ist die Commerzbank mit einem engmaschigen Filialnetz in jedem Bundesland vertreten (und übernimmt auch teilweise in den Filialen die Betreuung der Online Festgeldkonten).
Weitere Anbieter in Deutschland sind zum anderen auch die IKB Direkt mit 4,50% p.a. bei einer Mindesteinlage von 5000 Euro und 10 Jahren Laufzeit (3,00% p.a. bei einem Jahr Lfz.). Hingegen bietet die in Deutschland seit Jahren etablierte 1822direkt nur magere 1,40% p.a. bei 5 Jahren Laufzeit. Diese markanten Unterschiede verdeutlichen bereits, wie wichtiger ein konkreter Vergleich für den Kunden vor Vertragsabschluss ist. Da die Kontoführung ohnehin meistens kostenlos ist, kann ein Vergleich eigentlich nur noch über die aktuellen Zinsgewährungen erfolgen (ansonsten bietet die Bank ohnehin keinen weiteren Service bei diesen Festgeldkonten).

